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Erlösung ist ein kompliziertes Thema und wahrscheinlich hast du noch jede Menge Fragen dazu. Hier findest du ein paar Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Erlösung.
Erlösung und Rettung entsprechen in der Bibel ähnlichen Vorstellungen und werden oft für dieselben Ereignisse benutzt. Aber sie bedeuten nicht genau dasselbe. Rettung beschreibt einfach die Befreiung von jeglichem Schaden oder jeder Bedrohung, während bei Erlösung folgende Aspekte berücksichtig werden:
Erlösung ist ein (aber nicht der einzige) Begriff, den biblische Autoren verwenden, um das Verständnis der Erlösung Israels aus der Sklaverei in Ägypten und, im Neuen Testament, die Erlösung der Menschheit aus der Sklaverei der Sünde und des Todes zu veranschaulichen. So wie Gott die Israeliten aus der unrechtmäßigen Gewalt des Pharaos zurückholte und sie wieder in seine Familie aufnahm (Exodus 4,22-23; Exodus 6,6-7), so holt Gott in Jesus die Menschheit aus der Gewalt der Sünde und des Todes zurück und macht uns zu seinen Kindern (Römer 6; Galater 4,4-7). Die Autoren des Neuen Testaments verwenden auch den Begriff „Lösegeld” oder „Erlösungszahlung”, um die Erlösung zu veranschaulichen, die Jesus durch sein Blut ermöglicht (Markus 10,45; 1. Petrus 1,18-19).
In seinem Brief an die Gemeinden in Rom schreibt der Apostel Paulus, dass die Sklaverei der Sünde dazu führt, dass Menschen sich selbst und andere zerstören. Er wünscht sich ein Leben in Ganzheit und Harmonie, aber sein von der Sünde zerbrochener Körper steht immer wieder dem Wirken Gottes, das Ganzheit bringt (Römer 7,14-23), im Weg. Deshalb freut sich Paulus, dass Gott uns durch Jesus aus „dieser tödlichen Verstrickung” rettet (Römer 7,24-25). Er erlöst uns von unserer Sklaverei der Sünde und schenkt uns seinen Heiligen Geist, der uns befähigt, nach seinem Lebensstil zu leben (Römer 3,23-24; Römer 6,1-23; Römer 8,5-6).
Wenn wir uns von der Sklaverei der Sünde abwenden und der Weisheit Jesu folgen, wird das Ebenbild Gottes in uns wiederhergestellt (Kolosser 3,5-11). Diese Wiederherstellung ermöglicht es uns, menschlicher zu werden, mehr wir selbst zu sein – die Menschen, zu denen Gott uns geschaffen hat. Und wenn wir Gottes Wesen in unserer Umgebung widerspiegeln, verändert das unsere Beziehungen und bringt Frieden und Einheit (Kolosser 3,12-14; Epheser 4,1-5,2).
Gott will die Menschen erlösen, um sie von der Sklaverei zu befreien, die zur Zerstörung führt, und sie wieder in seine Familie zurückholen. In der hebräischen Bibel rettet Gott die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten und später aus dem babylonischen Exil. Und im Neuen Testament rettet Gott die Menschen vor der Macht der Sünde und des Todes.
In beiden Fällen will Gott, dass die Menschen wieder in seine Familie aufgenommen werden und als seine Kinder leben (Exodus 4,22-23; Galater 4,4-7; Römer 4,9-17). Letztlich zielt Gottes Erlösung darauf ab, die Menschen zu heilen, sie zu vervollkommnen. Er will sie befreien, damit sie wirklich Mensch sein, und ein Leben führen können, das ihnen selbst, anderen und der ganzen Schöpfung Leben bringt.
Gott will die Menschen erlösen, um sie von der Sklaverei zu befreien, die zur Zerstörung führt, und sie wieder in seine Familie zurückholen. In der hebräischen Bibel rettet Gott die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten und später aus dem babylonischen Exil. Und im Neuen Testament rettet Gott die Menschen vor der Macht der Sünde und des Todes.
In beiden Fällen will Gott, dass die Menschen wieder in seine Familie aufgenommen werden und als seine Kinder leben (Exodus 4,22-23; Galater 4,4-7; Römer 4,9-17). Letztlich zielt Gottes Erlösung darauf ab, die Menschen zu heilen, sie zu vervollkommnen. Er will sie befreien, damit sie wirklich Mensch sein, und ein Leben führen können, das ihnen selbst, anderen und der ganzen Schöpfung Leben bringt.
In der Bibel wird Gottes Erlösung als etwas beschrieben, das aus Gnade kommt (siehe Epheser 1,7), also als ein Geschenk von Gottes Gunst. So ein Geschenk kommt aus reiner Liebe zum anderen, nicht aus Pflicht oder Zwang. In diesem Sinne wird Gnade einfach so gegeben.
Aber in der Welt des Neuen Testaments im 1. Jahrhundert waren Geschenke dazu gedacht, soziale Bindungen zwischen der Person, die es gibt und der, die es empfängt zu schaffen, und sie mussten richtig angenommen werden. Das bedeutete, dass die empfangende Person das Geschenk wie vorgesehen nutzen und dem Geber etwas zurückgeben oder seine Dankbarkeit zeigen musste.
Wenn Gott also das Geschenk der Erlösung gibt, nimmt der Mensch es konkret an, indem er das Geschenk so nutzt, wie Gott es vorgesehen hat, und Gott seine Dankbarkeit und persönliche Hingabe zeigt. Der Mensch verdient sich das Geschenk nicht durch diese Handlungen – noch einmal: Gnade ist ein kostenloses Geschenk. Aber ohne die Gabe wie vorgesehen zu nutzen und mit Dankbarkeit und Engagement zu reagieren, wird das Geschenk der Erlösung vergeblich empfangen, d. h. ohne bedeutende Wirkung (siehe 2. Korinther 6,1).
Stell dir vor, jemand schenkt seinem Nachbarn ein kostenloses Fahrrad, damit dieser effizienter zur Arbeit kommen kann. Der Nachbar stellt das Fahrrad aber in einen Keller oder Garage und fährt nie damit. In diesem Fall wurde das Geschenk eines kostenlosen Fahrrads zwar irgendwie angenommen, aber ohne nennenswerte Wirkung.
Was bedeutet es also, das Geschenk der Erlösung so zu nutzen, wie es gedacht ist? Gottes gnädige Erlösung seines Volkes aus der Sklaverei der Sünde zielt darauf ab, den Menschen zu helfen, sich von den tödlichen Auswirkungen der Sünde abzuwenden und nach Gottes Weisheit zu leben. Dieses Geschenk oder diese Gnade anzunehmen bedeutet sozusagen, sich dafür zu entscheiden, „mit dem Fahrrad zu fahren”. Es bedeutet, sich Gottes Gerechtigkeit zuzuwenden – das heißt, vor Gott und untereinander das Richtige zu tun (Römer 6) –, weil Gottes Gerechtigkeit uns und der Welt um uns herum Leben schenkt.
Bei Buße (oder auch Sühne) geht darum, die Sünden der Menschen wegzuwischen, damit sie in Gottes heiliger Gegenwart leben können (siehe Levitikus 16). Aber Erlösung bedeutet, die Menschen von der Sklaverei der Sünde und des Todes zu befreien und das Verlorene zurückzuholen, damit sie wieder zu Gott, ihrem ursprünglichen Zuhause, zurückkehren können.
Auch wenn diese beiden Begriffe etwas unterschiedliches bedeuten, stehen sie in der Bibel trotzdem in Verbindung zueinander. Im Buch Hebräer beschreibt der Autor Jesus als denjenigen, der beides zusammen vollbringt. Während er für die Sünden der Menschheit sühnt und durch sein eigenes Blut die Reinigung vollbringt, bietet er auch „ewige Erlösung” an (Hebräer 9,11-12). Jesus gibt sein Leben als „Erlösungszahlung” (oder „Lösegeld”, griechisch: lutron, Markus 10,45), um uns aus der Gewalt der Sünde und des Todes zu erlösen und uns zu befreien, damit wir Gottes lebensspendenden Wegen folgen können (Röm 3,23-24; Römer 6).
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